Samstag, Dezember 30, 2006

Das Ende ist nah

Naja, ihr wisst schon was ich meine. Unglaublich, wie schnell die Zeit dahin rast. Jetzt bin ich schon bald 4 Monate hier und es kommt mir immer noch vor wie gestern, dass ich aus dem Flughafengebäude heraus getreten bin und als erstes das strahlend blaue Meer gesehen habe. Die erste Woche im Jahr 2007 werde ich übrigens in Litauen verbringen, da eine andere dt. Freiwillige, Barbara, und ich mehr oder weniger spontan beschlossen haben dort hin zu trampen (Hannah und ich haben da ja schon grooooße Erfahrung... (?)). Und wir kennen auch beide andere Freiwillige in Vilnius und Kaunas, den beiden größten Städten, werden also hoffentlich nicht auf der Straße schlafen müssen. Vorher wollen wir aber noch das neue Jahr gebührig feiern, und zwar in Tallinn mit mindestens 10 Dutzend anderen Menschen..

Mein Heilig Abend war übrigens wirklich schön. Damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Zwar ist es mir doch noch gelungen fast alle zu motivieren, aber ich dachte halt, die kommen nur, weil ich sie überredet hab. Und am Anfang war das auch sicher so.
Ich werde nie vergessen, wie sehr die Augen aller Teilnehmer an diesem Abend geleuchtet haben. Und dabei war alles nix großartiges. Und irgendwie doch schon. In den Gemeinschaftsraum hatten wir den Tisch aus der Küche gestellt, jemand hatte einen kleinen Weihnachtsbaum besorgt, den wir mit allem geschmückt haben, was wir hatten und überall im Raum haben wir kleine Teelichter verteilt. Zum Essen gab es estnischen Kartoffelsalat (von Zina gemacht), halbverkohlte Frikadellen (von mir gemacht... sogar der Feuermelder is angesprungen...) und eine riesen Torte (von Antonina gemacht) und danach konnten wir uns erstmal nicht mehr rühren. Dann aber haben wir noch ganz viel Musik gemacht, estnische und deutsche Weihnachtslieder gesungen, Jouluvana (Nikolaus) war da und jeder musste ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen und bis nach 12 haben wir noch gegessen, gegessen, Musik gemacht, geredet, gegessen... Camille, Ana-Lena und Thomas kamen dann auch noch dazu und wir waren eine richtig große Runde. Und ich glaube, es hat allen wirklich gefallen. Juhuu...

Die Weihnachtstage haben wir mit kaltem Meereswind, Wodka und andern Freiwilligen in Tallinn verbracht, wo wir, dank Jesus %$§$&%§, beinahe auf der Straße schlafen hätten müssen. Naja, zum Glück ja dann nicht und Jesus war an dem Abend so besoffen, dass ich ihn leider auch nicht mehr töten konnte.
So, im Hintergrund nerven mich schon wieder die blöden Böller und ich verstehe jetzt, warum die in Deutschland erst 2 Tage oder so vorher verkauft werden. Hier nämlich schon seit 2 Wochen und genau seit dieser Zeit böllert es vor meinem Fenster jeden Abend. Ich hatte also jetzt schon mindestens 14 Sylvester. Mal schauen, ob Tallinn das noch übertrumpfen kann. Wir sehen uns in 2007!

Sonntag, Dezember 24, 2006

Head joule

... wo auch immer ihr gerade seid und was auch immer ihr gerade macht. Ich denk an euch!

Samstag, Dezember 23, 2006

Sternenhimmel

Der Schnee ist wieder weg und die Prognosen für weisse Weihnachten stehen leider auch nicht gut. Naja, kann man nichts machen. Was mir im Moment eher etwas Kummer macht, ist, dass die Menschen in meinem Haus von meiner Idee, mit allen zusammen am Heilig Abend ein Weihnachtsessen zu machen, wenig begeistert sind. Der eine mag den andern nicht, und wenn der kommt, komme ich nicht und so weiter.. Argh. Werd mich morgen nochmal reinhauen und alle Überzeugungskraft sammeln, dass sie es sich vielleicht doch nochmal überlegen. Ich stell mir das nämlich ganz schön vor.

Heute abend, als ich heimgelaufen bin, war der Sternenhimmel wieder einmal so schön, dass ich den ganzen Weg in Pfützen gelaufen bin, weil ich nach oben geschaut habe. Ich glaube nirgends sind die Sterne so schön wie in Estland. Vielleicht wegen der wenigen Lichter, vielleicht weil der Himmel so weit ist hier oder vielleicht auch weil wir einfach öfter auf die Idee kommen, nach oben zu schauen. Solltet ihr auch mal machen.

Mittwoch, Dezember 20, 2006

Impressionen eines schrägen Tages

Erstmal vielen lieben Dank an alle Lieben, die mir auf tausend Wegen gratuliert haben. Ich war echt geplättet, wieviele an mich gedacht haben. Ihr seid besser als ich, die ständig alle Geburtsdaten durcheinander schmeisst..

Aber mein Geburtstag gestern war sicher einer der seltsamsten und verrücktesten, die ich bis jetzt hatte. Es fing damit an, dass mein grösster Wunsch, SCHNEE, wirklich in Erfüllung gegangen war. Es hatte über Nacht ungefär 3cm geschneit und die Welt war weiß. Oh, ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind! :) Dann in der Arbeit.. Oh mann, ich weiss ja, dass die Esten verrückt sind nach Blumen, weil das irgend so ein Traditionsding ist, aber soviel Rosen habe ich noch nie in meinem Leben auf einmal bekommen. Schnuff, schnuff! Und manche hatten noch Geschenke und gesungen wurde für mich und es gab sogar eine Torte. Ich war echt von den Socken. Dann die nächste Überraschung. Mein Handy klingelt und Jesùs ist dran, er sei jetzt in Viljandi, wo er denn hinsolle. Ich hatte überhaupt nicht mehr mit ihm gerechnet, weil er sich die Tage davor nicht gemeldet hatte, und naja, wo sollte er auch hin?- wurde er eben gleich mitgeschleppt. Meine Gruppe hatte nämlich Aufführung im Center, wo Ana-Lena und so arbeiten, und da sind wir auch gleich hin -husch, husch!- , das Stück aufgeführt, zwischendurch haben noch tausend Leute gratuliert, alles zack, zack!, irgendwie zwischendrin habe Ruth noch erklärt, wer Jesus ist und wieso er hier ist, aber ich hatte nicht mal Zeit zu überlegen, ob das okay, dass er überall dabei ist. Aber anscheinend wars das.

Dann, der zweite Teil des Tages. Alles ging immer so schnell, dass ich Mühe hatte mit den Gedanken hinterher zu kommen. Mittags haben wir unsere Exkursion gestartet und zwar zu einem Pferdehof, wo wir Kutschfahrten (eigentlich waren Schlittenfahrten geplant..) machen sollten. Das war so megaschön. Wir hatten tatsächlich blauen Himmel und Sonne, als wir dort ankamen und der Schnee hat geglitzert, so schön, ich kann's nicht beschreiben. Jedenfalls war die Kutschfahrt und das drumrum sehr schön und im Rahmen der Weihnachtsfeier, die in einer Holzhütte auf dem Hof statt fand, habe ich dann noch mehr Blumen bekommenn.. :) Echt unglaublich. Naja, jedenfalls war ich dann am späten Nachmittag, als wir heimfuhren, doch etwas müde von der vielen frischen Luft, dem vielen estnischen Gerede und Jesus :), aber ich hatte leider keine Verschnaufpause.

Ich hatte mir Schnee gewünscht. Und ich hatte ihn mir dummerweise von Camille und Ana-Lena gewünscht. Ich mach's auch nie wieder, bestimmt. Diese beiden lieben, aber leider bekloppten Menschen haben meinen Wunsch wörtlich gekommen und als ich mein Zimmer betrete, voller böser Vorahnung (Ana-Lena kam mir entgegen, strahlend "Wir haben eine Überraschung für dich!!!"), stehe ich im wahrsten Sinne des Wortes in einer Schneehölle. Schnee aus Klopapier und Stiropohr bedeckt meinen Fussboden, bedeckt meinen Teppich, mein Bett und mein (ungespültes) Geschirr. Und mittendrin Camille, Ana-Lena, Silvia und Thomas (Ana-Lenas Freund), alle strahlend mit diesem schrecklichen Na-freust-du-dich-?-Ausdruck im Gesicht. Ich kann's auch jetzt im Rückblick noch nicht fassen. Mein Blick fällt auf mein Fenster, nun undurchsichtig, bedeckt durch Massen von Schneespray, beidseitig (!!) ("Du glaubst nicht, was das für eine Arbeit war!" empört sich Camille, als ich sprachlos bleibe), ebenso wie mein einziger Spiegel übrigens. Da mir immer noch die Worte wegbleiben, werde ich auf mein Geschenk aufmerksam gemacht, das ich in dem Chaos nicht bemerkt habe: ein Schlitten :). Ich lasse das Geschehene unkommentiert, da ich immer noch nicht weiss, was ich sagen soll. Aufgeräumt hat übrigens Jesus.

Abends sind wir noch in den Pub, was sehr schön war, weil wir eine recht große, lustige Runde waren. Und laut, ich habe laut vergessen. War ein schöner Geburtstag.

Montag, Dezember 18, 2006

Tomorrow, tomorrow, I love you...

... tomorrow, you're always a day away. Naaja, jetzt wünschte ich gerade es wäre länger als das. Fühle mich alt... sehr alt.. Ich glaube, da muss irgendwo ein Irrtum vorliegen. Doch, ganz bestimmt. - Ach, ich bin so kribbelig! :)

Samstag, Dezember 16, 2006

Und sie sagen es gibt Schnee

Manchmal, wenn alles am dunkelsten und trübsten erscheint, so wie der Regen, der morgens an meine Fensterscheibe prasselt, dann kann es sehr schön sein, zu wissen, dass man Freunde hat. Und ich habe sehr liebe, tolle Freunde. Dafür bin ich so dankbar, wie für das wunderbare Gespräch heute abend, für das Plätzchen backen am Nachmittag und den Rat, dass wenn man zu weit denkt, man besser den Bus nehmen sollte :). Aitäh. Ich schicke allen liebe Menschen einen Hauch von Schnee und Pfefferkuchen nach Frankreich, Schweden, Spanien,England, Estland und Deutschland und denke ganz fest an euch. - Oh, und stellt euch vor, sie haben im Fernsehen gesagt, es gibt Schnee. Morgen.

Freitag, Dezember 15, 2006

Oh mann...!!

Oh mann, ich bin gerade so mega genervt von allem und jedem. Irgendwie läuft nix so wie es soll und ich fühl mich blöd und allein. Dabei weiss ich eigentlich, dass es nicht so ist. Gestern abend waren wir nämlich bei Kaja, einer sehr netten Estin, zum Essen eingeladen und das war sehr schön. Französischer Wein, traditionell estnisches Essen und finnisches Scrabble, sehr nett... Und auch unsere Weihnachtsfeier mit dem Theaterstück gestern nachmittag war sehr nett, auch wenn ich die Reden etwas öde fand, tja, warum wohl...? - Heute ist aber irgendwie alles grau. Ich verfluche die Technik, die mich im Stich lässt und meine Unfäfigkeit sie zu reparieren. Ausserdem bin ich so angenervt wie sonst nie, dass ich allein bin in meinem Projekt und die andern zu viert. Irgendwie hat mir gerade heute jemand gefehlt. Aber es ist ja genau nur noch einen Monat, dann bekommen wir Volunteerzuwachs aus Holland und darauf freu ich mich schon :) ! Ach mann, und hier ist immer noch kein Schnee in Sicht. Gestern nacht war ein richtig warmer Sturm und wir mussten weder Mütze noch Handschuhe tragen. Und gestern auf der Weihnachtsfeier sangen sie "Leise rieselt der Schnee...". Oh mann...

Dienstag, Dezember 12, 2006

Ceci n'est pas un blog...

... ceci est un chaos. Argh! Dieses blogger-Programm treibt mich in den Wahnsinn. Schrift mag er nicht, Alex' Bild mag er nicht, aber mich kriegt er nicht klein, oooh nein!! Irgendwie werde ich's schaffen. Ich weiss nicht, wieviel Stunden und Nerven mich dieser Eintrag gekostet hat, aber ich hoffe, die Person, die gesagt hat, alles wär so unübersichtlich und ich soll doch mal Fotos von Leuten rein stellen, weiss das zu schätzen..!!! Hier also Alex und die Erklärungen:

Die Alex, wie man sehen kann, ein Mädchen, kein Typ, meine erste estnische Volunteerbekanntschaft und sehr liebe Person, die Tinwhistle spielen und krass hoch singen kann. Mit der Musik machen toll ist. Die komischerweise immer die Menschen sympathisch findet, die ich etwas seltsam finde. Ah, und auch aus Deutschland, wir saßen zusammen im gleichen Flieger. Sie mag seltsame russische Billigsuppen (und macht gern Werbung dafür), kümmert sich sehr lieb, wenn man krank ist und - ich wage es kaum sagen zu dürfen- ist ein bisschen schusselig.. :) Türlich kein Vergleich.

Die unteren Fotos (von oben nach unten):

1) Meine Gruppe mit der ich jeden Tag arbeite. Von unten links nach rechts: Reino, Kairi, Kirkke, Raiko, Riivo und Nele :), Villu, Ruth, meine Chefin, Kati, Kristel, Aiwar und Miko. Schnuff-schnuff...!!

2) Silvi aus Ungarn. Wie die andern drei Volunteers im andern Projekt in Viljandi. Spricht ziemlich gutes und drolliges Deutsch, studiert "nebenher" noch Estnisch und irgendeine komische Sprache und unterscheidet sich von uns andern durch, äh, so ziemlich alles, geschmacklich gesehn, steht auf Arnold Schwarzenegger, Techno und scheussliche Weihnachtsbeleuchtung. Hat einen coolen, trockenen Humor und sagt, was sie denkt.

3) Camille de la France ist genauso verrückt, wie sie auf dem Foto aussieht. Sie findet das aber nicht und meint, es gäbe keine verrückten Menschen, nur verschiedene. Recht hat sie. Hasst Disco und Leute, die bei der Arbeit nicht arbeiten, ist hochgradig unmusikalisch (sagen ihre Freunde), will aber unbedingt Gitarre lernen, liebt es in einer belebten Strasse komische Geräusche zu machen um Leute zu irritieren und ohne Pause, Punkt und Komma zu reden. Oh, und ich vergass, ihren seeehr laaangen Heimweg hasst sie auch.

4) Charles aussi de la France mag Käse, Omelette und Wein, aber bitte auch alles original französisch, sonst nämlich nicht! Ist von uns am längsten hier und spricht ziemlich gut Estnisch. Neigt außerdem zu Überreaktionen, wenn es um seinen Schlaf geht, hat einen seltsamen Humor und ist sehr schnuffig, wenn er mit seinen Kindern arbeitet. Und ich habe absichtlich nicht als Erstes erwähnt, dass er Musiker ist, singt und Gitarre spielt, weil jeder der "Charles" sagt, im gleichen Atmezug noch "Gitarrenspielen" hinzufügt. Aaaber, er ist wirklich gut.

5) Ana-Lena from se good old Germany, deren Text jetz schon dreimal gelöscht wurde und ich keine Lust ihn noch ein viertes Mal zu schreiben. Ich mag sie. Ist schokoladen-, cola light- und Zigarettensüchtig, liebt ihren Freund und wenn ihre GastMUTTER nicht da ist.

6) Jesús, den ich auf meinem On-Arrival-Training kennengelernt habe. Aus Spanien. Spricht nich so dolles Englisch, dafür umso besser die ultimative Hand-und-Fuss-Sprache, liebt es sich durch Gesten und Schauspielern auszudrücken. Ist begabt für alle Arten von Musik und für alles andere auch, glaube ich, ist aber eigentlich Keramikmechanist. Redet trotz allem viel und gern und hat fest versprochen zu meinem Geburtstag nach Viljandi zu kommen.

7) Zina und Antonina, und wenn man noch soviel zweifelt und staunt, die beiden sind und bleiben Zwillinge. Sind sehr verschieden, aber beide sehr durchgeknallt, garantiert hyperaktiv und außerdem meine Nachbarn. Antonina bezeichnet sich als "Käsemonster" und beide sprechen ein bisschen Deutsch, weil sie dt. Verwandte haben. Ah, und wenn ich abends sehr müde aus dem Gemeinschaftsraum komme, dann sind sicher ihre Kissen-komm-wir-schmeissen-das-Sofa-um-Schlachten schuld. Abgesehn davon sind sie aber die liebsten Nachbarn der Welt und ich werde ständig zu Schokolade und anderm Kram überredet.

Montag, Dezember 11, 2006

Menschen



















































































































Montag, Dezember 04, 2006

Jaja, es weihnachtet...

... auch hier. Seit dem Wochenende hängen auch in Viljandi und Tallinn überall Lichterketten und zum Teil sehr seltsame Weihnachtsdeko. Bin hier aber leider mit Weihnachtsmuffeln zusammen, deswegen bin ich manchmal genervter davon als ich es normal wäre. Und bei dem #¤#&%/¤ Wetter hier kommt man ja erst Recht nicht in Stimmung. Ich brauche nicht erwähnen, dass sich seit meinem letzten Eintrag das Wetter KEIN BISSCHEN geändert hat (ausser, dass es vielleicht noch dunkler geworden ist..). Naja, dafür habe ich wenigstens (dank netter Familie) genug Lebkuchen und Co., dass ich bis Ostern eindeckt bin, denke ich. Suur Aitäh!! Dieses Wochenende war ich tatsächlich auf der ersten Weihnachtsfeier der Saison, die am Samstagabend noch vor dem ersten Advent statt gefunden hat. Etwas strange.. Mit Santa Claus und dem ganzen Trara. Naja, war nich so meins, war aber trotzdem sehr schön, war nämlich mit lauter Volunteers und wir haben Musik gemacht und sehr amüsante Spiele gespielt. Und festgestellt, dass man den Weihnachtsmarkt in Tallinn besser nicht am Wochenende besuchen sollte, weil man Gefahr läuft zerquetscht zu werden. Sonst war er aber ganz schön, ein Weihnachtsmarkt halt. Bei 10 Grad. PLUS. Im Dezember in Estland. .... wo.. ist... der... Schnee..?

In meiner Arbeit ist es dafür im Moment sehr lustig, weil wir gerade ein Weihnachtsmärchen einstudieren und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie toll das ist. :) Ruth, meine Chefin, ist zwar immer halb am Austicken, weil die lieben Menschen ihren Text nicht lernen, aber ich, die ja leider aufgrund lingualer Unfähigkeit hierbei nicht hilfreich sein kann, habe immer viel zum Lachen. Neulich kam Reino, einer von den ziemlich schrägen Typen :), einfach hinter der Bühne hervor gewuselt,wedelte ganz aufgeregt mit den Armen und deutete aus dem Fenster, wo gerade ein LKW vorbeifuhr (er wollte auch noch erzählen, was für ein LKW das war, wurde aber zurück hinter die Bühne gescheucht...). Oder Nele, die eigentlich nur einen Satz zu sagen hat, aber immer nur letzte Silbe der 10 Wörter schafft. Und dann jedoch stolz wie Oskar in die Runde strahlt. Ich freue mich sehr auf unsere Aufführung :).