Dienstag, Dezember 12, 2006

Ceci n'est pas un blog...

... ceci est un chaos. Argh! Dieses blogger-Programm treibt mich in den Wahnsinn. Schrift mag er nicht, Alex' Bild mag er nicht, aber mich kriegt er nicht klein, oooh nein!! Irgendwie werde ich's schaffen. Ich weiss nicht, wieviel Stunden und Nerven mich dieser Eintrag gekostet hat, aber ich hoffe, die Person, die gesagt hat, alles wär so unübersichtlich und ich soll doch mal Fotos von Leuten rein stellen, weiss das zu schätzen..!!! Hier also Alex und die Erklärungen:

Die Alex, wie man sehen kann, ein Mädchen, kein Typ, meine erste estnische Volunteerbekanntschaft und sehr liebe Person, die Tinwhistle spielen und krass hoch singen kann. Mit der Musik machen toll ist. Die komischerweise immer die Menschen sympathisch findet, die ich etwas seltsam finde. Ah, und auch aus Deutschland, wir saßen zusammen im gleichen Flieger. Sie mag seltsame russische Billigsuppen (und macht gern Werbung dafür), kümmert sich sehr lieb, wenn man krank ist und - ich wage es kaum sagen zu dürfen- ist ein bisschen schusselig.. :) Türlich kein Vergleich.

Die unteren Fotos (von oben nach unten):

1) Meine Gruppe mit der ich jeden Tag arbeite. Von unten links nach rechts: Reino, Kairi, Kirkke, Raiko, Riivo und Nele :), Villu, Ruth, meine Chefin, Kati, Kristel, Aiwar und Miko. Schnuff-schnuff...!!

2) Silvi aus Ungarn. Wie die andern drei Volunteers im andern Projekt in Viljandi. Spricht ziemlich gutes und drolliges Deutsch, studiert "nebenher" noch Estnisch und irgendeine komische Sprache und unterscheidet sich von uns andern durch, äh, so ziemlich alles, geschmacklich gesehn, steht auf Arnold Schwarzenegger, Techno und scheussliche Weihnachtsbeleuchtung. Hat einen coolen, trockenen Humor und sagt, was sie denkt.

3) Camille de la France ist genauso verrückt, wie sie auf dem Foto aussieht. Sie findet das aber nicht und meint, es gäbe keine verrückten Menschen, nur verschiedene. Recht hat sie. Hasst Disco und Leute, die bei der Arbeit nicht arbeiten, ist hochgradig unmusikalisch (sagen ihre Freunde), will aber unbedingt Gitarre lernen, liebt es in einer belebten Strasse komische Geräusche zu machen um Leute zu irritieren und ohne Pause, Punkt und Komma zu reden. Oh, und ich vergass, ihren seeehr laaangen Heimweg hasst sie auch.

4) Charles aussi de la France mag Käse, Omelette und Wein, aber bitte auch alles original französisch, sonst nämlich nicht! Ist von uns am längsten hier und spricht ziemlich gut Estnisch. Neigt außerdem zu Überreaktionen, wenn es um seinen Schlaf geht, hat einen seltsamen Humor und ist sehr schnuffig, wenn er mit seinen Kindern arbeitet. Und ich habe absichtlich nicht als Erstes erwähnt, dass er Musiker ist, singt und Gitarre spielt, weil jeder der "Charles" sagt, im gleichen Atmezug noch "Gitarrenspielen" hinzufügt. Aaaber, er ist wirklich gut.

5) Ana-Lena from se good old Germany, deren Text jetz schon dreimal gelöscht wurde und ich keine Lust ihn noch ein viertes Mal zu schreiben. Ich mag sie. Ist schokoladen-, cola light- und Zigarettensüchtig, liebt ihren Freund und wenn ihre GastMUTTER nicht da ist.

6) Jesús, den ich auf meinem On-Arrival-Training kennengelernt habe. Aus Spanien. Spricht nich so dolles Englisch, dafür umso besser die ultimative Hand-und-Fuss-Sprache, liebt es sich durch Gesten und Schauspielern auszudrücken. Ist begabt für alle Arten von Musik und für alles andere auch, glaube ich, ist aber eigentlich Keramikmechanist. Redet trotz allem viel und gern und hat fest versprochen zu meinem Geburtstag nach Viljandi zu kommen.

7) Zina und Antonina, und wenn man noch soviel zweifelt und staunt, die beiden sind und bleiben Zwillinge. Sind sehr verschieden, aber beide sehr durchgeknallt, garantiert hyperaktiv und außerdem meine Nachbarn. Antonina bezeichnet sich als "Käsemonster" und beide sprechen ein bisschen Deutsch, weil sie dt. Verwandte haben. Ah, und wenn ich abends sehr müde aus dem Gemeinschaftsraum komme, dann sind sicher ihre Kissen-komm-wir-schmeissen-das-Sofa-um-Schlachten schuld. Abgesehn davon sind sie aber die liebsten Nachbarn der Welt und ich werde ständig zu Schokolade und anderm Kram überredet.