Montag, August 10, 2009

Man, it's weird to be back home...

MusikImKopf: Weird to be back - Firewater

Es ist länger her als der letzte Blogeintrag, dass ich so lange am Stück in Coburg war. Everything's the same or maybe just a little worse.. Vergangene Tage grinsen mich an jeder Ecke an, lang zurück liegende Ereignisse halten im Vorrübergehen mein Hosenbein fest und zwingen mich, mich mit Dingen auseinander zu setzen, die ich schon lange gut verstaut in der Schublade "Vorbei & Abgeschlossen" glaubte. Ist das nun unnötiges Aufwühlen oder sind das bloß zwangsläufige Gedankenfolgen, die sich einstellen, sobald man Verdrängtem wieder zu nahe kommt? Mein Leben in Berlin scheint so unendlich weit weg. Als würde man zwei Bücher parallel lesen und sobald das eine weggelegt wird, scheinen nur noch die Inhalte des Anderen wichtig. Und nur noch ganz weit hinten im Bewusstsein ist das Wissen vorhanden, dass es auch anders ist. Niemand, der das nicht selbst erlebt hat, kann das nachvollziehen. Ich habe solches Fernweh, dass es wohl keine Kompensierungsmethoden gibt. Außer ihm nachzugeben.

Dienstag, Februar 17, 2009

Weiter.

Draußen wird der Dresdner Schnee langsam zu Regen, im Hintergrund macht Thekla Schafskäse an oder ein oder was-auch-immer und mir ist irgendwie kalt.. Hallo Welt, ich bin zurück. Zurück im Leben ohne in-der-Nacht-vorher erstellte Referate, bandverwurmte Hausarbeiten und Klausuren über die soziale Feuerwehr. Yay.. Semesterferien! Zeit für neue Dinge.

Ach, und um ein Stück Verpeiltheit mit euch zu teilen: ich wollte heute nachmittag Kaffee machen, also ganz normal, Kaffee in den Filter, Wasser in den Glaskanne um dann in die Maschine zu kippen und dann... - stop. Halbe Stunde später in der Küche lässt sich erkennen, dass der vermeintliche Kaffee in der Glaskanne nur Wasser ist. "Kaputt", stelle ich fachmännisch gegenüber Thekla fest und sie bekommt einen Lachanfall. - Mhmm, ich hatte vergessen das Wasser aus der Glaskanne in die Maschine zu schütten, d.h. sie lief trocken. Und das Wasser blieb, wo es war. Ein Kommilitone von mir nannte es neulich "träumen", nicht "verpeilt sein". Merci. =)

Sonntag, Dezember 21, 2008

Früher war mehr Lametta!

Mit diesen wunderbaren, weihnachtskritischen Worten verabschiede ich mich aus Berlin und stolper-hoppla-oh-nein-ach-doch-nicht geht's morgen ab in Richtung Süden und dann noch südlicher und.. wehe es gibt keinen Schnee!

Dienstag, November 25, 2008

Ok, goodbye! I guess.. we'll meet in the chorus..

This world is a mess and I just need to rule it. Jepp, das denke ich mir auch manchmal und schaffe nicht einmal mein eigenes Leben zu rulen. Jetzt passieren trotzdem erstmal großartigere Dinge als in den letzten Wochen, am Mittwoch geht's auf in den warmen Süden, wo hoffentlich meine Endstation (... dieser Zug endet hier. Bitte alle aussteigen. *oh gott, ich fahre zu viel u-bahn!*) das wunderbar schöne und vor allem warme Madrid sein wird. Vorher noch ein paar Kurven mehr durch la belle France und.. yay, alles wird gut!

Die vermutlich etwas irritierenden Worte aus der Überschrift stammen übrigens von einem musizierenden Schweden, der den klangvollen Künstlernamen Loney, Dear besitzt und gestern abend das Maschinenhaus mit zwei ebenso tollen Kollegen beehrte. Wunder-wunderbar und vor allem wunderbar sympathisch.. Mit eben diesen Worten verabschiedete er sich also von seinem Publikum und - tatsächlich.. wir trafen uns beim da-da-da-da-daaa.. :-) Ein Lächeln an euch alle!

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Why did summer go so quickly?


Geräuschkulisse: Windmills of your mind - Dusty Springfield

Was it something that I said?
Lovers walk along a shore
And leave their footprints in the sand
Was the sound of distant drumming
Just the fingers of your hand?
Pictures hanging in a hallway
Or the fragment of a song
Half-remembered names and faces
But to whom do they belong?
When you knew that it was over
Were you suddenly aware
That the autumn leaves were turning
To the color of her hair?

Hmm.. Der Sommer scheint schon wieder so weit weg, all die Orte, deren Bilder bis vor kurzem glasklar in meinem Kopf waren, beginnen zu verschwimmen und unscharf zu werden, Estland mit seinen liebenswerten Bewohnern, wo Ariane und ich nicht nur Kohuke und estnische Gastfreundschaft genießen durften, sondern auch in die jüngste estnische Geschichte eingetaucht sind und das Vergnügen hatten uns mit singenden Revolutionären und verkappten Kommunisten zu unterhalten.. Slowenien, mit seinen grünen Flüssen und den verwinkelten Bergstraßen, der herzlichen (und feucht-fröhlichen) Gastfreundschaft, deren Ausmaße Ana-Lena und ich nicht mal im Geringsten erahnen konnten, als wir uns mit Marco-Polo-Karte und genau zwei Worten Slowenisch auf den Weg machten meine slowenische Freundin Spela zu besuchen.. Dobra! ..

Jetzt ist schon wieder alles anders.

Draußen ist es dunkel, dabei sagt meine Uhr, dass eigentlich Nachmittag ist. Wir schreiben den 28. Oktober, ich wohne nicht mehr in Neukölln, sondern in einer wunderbar überdrehten Öko-Wg in Tempelhof. Irgendwie ist auch alles ein bisschen zu schnell für mich, das 2. Semester rast an mir vorbei und ich renne und hetze und versuche mich zu konzentrieren, aber irgendwie bin ich nur damit beschäftigt nicht zu stolpern und möglichst nicht in irgendeinen offenen Gulli zu fallen. Der Herbst ist trotzdem schön. Lang leben Tee und Kerzen!

Dienstag, August 12, 2008

Back from the Versenkung.. (Nachtrag vom 12.08.)

... ist dieser Blogeintrag. Aus unerklärlichen Gründen ist mir seine Existenz völlig entfallen. Mysterious.

Regen rockt mal so überhaupt nicht. Dieses blöde, ständige Hin und Her mit dem Wetter ist bestimmt schuld daran, dass ich meinen merkwürdigen Husten und meinen Blues nicht los werde. Auch sonst läuft irgendwie alles nicht so, wie es soll.. Die Wohnungssuche mit der neuen WG erweist sich als schwieriger als gedacht, meine Verpeiltheit geht Hand in Hand mit meiner Grippe von letzter Woche und ich stolpere mehr schlecht als recht durch mein Praktikum im Wohnungslosen- und Asylbewerberwohnheim.

Obwohl ich eigentlich gerne an diesem Ort bin. Es ist irgendwie ein eigener Kosmos, mit eigenen Bewohnern und eigenen Gesetzen. Und manchmal sogar mit eigener Sprache. Wir sollen einen Feldstudienbericht über diese vier Wochen schreiben, aber es gelingt mir nicht das, was ich sehe und aufnehme, in Worte zu fassen. Mein Dozent, dem ich es heute erklären wollte, hat es auch nicht verstanden. "Ich will wissen, was ihr dabei fühlt", sagt er. Pffff... Als ob das so einfach wäre.

Montag, August 04, 2008

Vorlesungsfreie Zeiten II

Oh, wie schön ist Polen...



geräuschkulisse: Aber Andererseits - Die Sterne