Freitag, Mai 25, 2007

Familienbande

... ist ab morgen abend, 21.05 Uhr, wieder glücklich vereint. Für zwei Wochen. Ob das gut gehen kann..? :) Und eine Woche Ferien für mich in Estland. Juhuu... !

Hallo Sommer!

Mittwoch, Mai 23, 2007

Zwei Bilder sagen mehr als eins (St. Petersburg)

Soo, da bin ich also wieder. Weder verschleppt, noch ausgeraubt, wurden nicht erpresst, übers Ohr gehauen oder vergewaltigt, kein Geldautomat hat unser Geld oder unsere Karte gefressen und mein Reisepass mit dem sensationell hässlichen Passbild liegt wohlbehalten auf meinem Schreibtisch.

Aber ok, ganz so harmlos war es dann auch wieder nicht. Es fing ja erstmal damit an, dass keiner von uns Russisch kann. Und so saßen wir dann im 23.30 Uhr-Bus von Tartu nach St. Petersburg und mussten feststellen, dass außer uns wohl niemand anders nicht-russisches im Bus saß, einschließlich dem Busfahrer selbst. Dem war das natürlich auch völlig wurscht, er grunzte seinen Ansagen auf Russisch durch und wir konnten nichts anderes tun, als hilflos und verpeilt, das zu tun, was alle taten. Es tauchte dann aber doch noch eine Frau auf, die Englisch konnte und ließ uns brav russische Migrationspapiere ausfüllen und tausendmal den misstrauischen Augen der Grenzbeamten unsere Pässe hinhalten. Um 7 bzw. 8 Uhr morgens kamen wir gerädert an und stolperten in ein riesiges Plattenbautenviertel. Graue Wände wohin man sich drehte und darüber ein strahlend blauer Morgenhimmel. Der Beginn eines laaangen Tages...

Ich weiss nicht, wieviele Kilometer wir in diesen vier Tagen zurück gelegt haben, ich weiss nur, dass es sehr, sehr viele waren. Wir waren eigentlich immer am Laufen. Aber wir haben auch eine ganze Menge dafür gesehen. Nicht nur die riesige Herimtage, auch Peterhof, sämtliche Kirchen der Innenstadt und die Ufersilhouette von St. Peterburg von einem Boot auf dem Neva aus. Und wir durften auch mit den Kuriositäten des russischen Alltags Bekanntschaft machen. Da wären die Tatsache, dass in St. Petersburg eine Wechselstube von Miliz von innen und außen überwacht wird, beide schwer bewaffnet und grimmigen Gesichtern, allerdings ohne Englisch.. Wir fühlten uns wie im Gefängnis. Außerdem muss man als Tagträumer, wie ich es bin, auf den russischen Straßen um sein Leben bangen, denn die Autos halten hier nicht nur nicht für Fußgänger, ooooh nein, sie halten auch nich an Ampeln oder Zebrastreifen. Ich bin knapp dem Tod entgangen, mehrmals.. :)
Naja, dagegen wirken die Autokolonne, die hinter einem heulenden Polizeiwagen herfahren um schneller zu sein oder die Läden voller Cd-Raubkopien eher harmlos.

Ach, ich könnte noch soviel erzählen. Verrückte Stadt. Aber Russland hat mich.

Ich komme wieder.










:)

Mac Do in kyrilischen Buchstaben











Die Herimtage, das größte Museum der Welt.

Ich war natürlich dort und mit mir Monet, Courbet, Picasso, Renoir, Matisse...

Und wir hatten Glück. Es war internationaler Museumstag und somit freier Eintritt. Yeah!










Sandra, die, für alle die sie nicht kennen, auch aus Coburg kommt und in St. Petersburg EVS macht, hat uns nach Peterhof geführt und uns Horrorgeschichten über Papierkram in Russland erzählt. Sehr nett :)

















Aleksej, unser russischer Hospitalitymensch, Freund deutscher Gothic-Mucke und russischer Tiefkühlpizza und nicht-Freund unseres estnischen Heimatlandes, Camille und Sziliva am Ufer des Neva. Ach ja, und ein halbnacker Opa, der baden geht.












Schlafloses St. Petersburg











STOP

Mittwoch, Mai 16, 2007

Auf nach...

... Sankt Petersburg! Doswidanje!! Wir sehen uns wieder! Vielleicht... :)

Montag, Mai 14, 2007

so und so und so

Eine Woche wieder vorbei, ein Wochenende wieder vorbei und plötzlich Montag und ein Loch da. Ana-Lena hat uns verlassen. Huii, das klingt aber brutal. Ist aber so. Projektende und plötzlich vor der Tatsache stehend, dass beinahe neun sehr enge gemeinsame Monate auf einen Schlag vorbei sind. Und dass es nie, nie wieder so wird wie es war. Und dass das Leben trotzdem weiter geht.

Außerdem war... [in Kürze]

... letzte Woche Szilivias Geburtstag und sie hat das allerschönste Tagebuch auf diesem Planeten bekommen, was sie zu Tränen gerührt hat (das stimmt wirklich) und womit all ihre Träume in Erfüllung gegangen sind. :)

... am Wochenende davor mein Solo-Ausflug nach Paide und mein erstes Trampen allein, beides sehr schön und erfolgreich, wenn auch etwas verpeilt, da ich feststellen musste, dass ich Paide doch schon kannte (ich stand so vor der Burg und dachte so "hmmm, diese Treppen kennst du doch,... und diesen Turm auch... oooh, Laura..." :)

... am Wochenende danach Alex' Konzert in Väike-Maarja mit einem Duzend anderer Freiwilliger und jeder Menge Spass... ich habe zwar einen etwas missglückten Auftritt hingelegt, mit einem netten "shit!!"-Ausruf.. :), aber es war sehr lustig mit Allen und das Konzert war voll schön!

... am selben Wochenende Eurovision und was machen ein Haufen EUROPÄISCHE Freiwillige? - Na klar, dieses Quatsch anschauen... Unter Einfluss von Wodka... naja, ihr könnts euch ja denken.. Das war dann so: Hungary! SZILVIAAAA, GOOOOO!!! Spain, GERMAAN! Und Frankreich waren eh die Besten.. :) Hach, herrlich.. Aber ein bisschen sehr betrunken waren wir wirklich. Hihi...

Donnerstag, Mai 03, 2007

I am John

Johnny and I, we got lost tonight, we got carried away.
It takes someone like me to lose track like that, to be troubled down,
got a heart full of plans but nowhere to run.
There were seventeen dogs out to track us down
and I got some bruises and I got a scar but now,
never gonna let you down,
and I got it wrong like I knew I would, and I told you,
never gonna let you down,
I must never let you down,
never gonna let you...
Ich liebe Musik.
geräuschkulisse: I am John - Loney, Dear