Why did summer go so quickly?
Geräuschkulisse: Windmills of your mind - Dusty Springfield
Was it something that I said?
Lovers walk along a shore
And leave their footprints in the sand
Was the sound of distant drumming
Just the fingers of your hand?
Pictures hanging in a hallway
Or the fragment of a song
Half-remembered names and faces
But to whom do they belong?
When you knew that it was over
Were you suddenly aware
That the autumn leaves were turning
To the color of her hair?
Hmm.. Der Sommer scheint schon wieder so weit weg, all die Orte, deren Bilder bis vor kurzem glasklar in meinem Kopf waren, beginnen zu verschwimmen und unscharf zu werden, Estland mit seinen liebenswerten Bewohnern, wo Ariane und ich nicht nur Kohuke und estnische Gastfreundschaft genießen durften, sondern auch in die jüngste estnische Geschichte eingetaucht sind und das Vergnügen hatten uns mit singenden Revolutionären und verkappten Kommunisten zu unterhalten.. Slowenien, mit seinen grünen Flüssen und den verwinkelten Bergstraßen, der herzlichen (und feucht-fröhlichen) Gastfreundschaft, deren Ausmaße Ana-Lena und ich nicht mal im Geringsten erahnen konnten, als wir uns mit Marco-Polo-Karte und genau zwei Worten Slowenisch auf den Weg machten meine slowenische Freundin Spela zu besuchen.. Dobra! ..
Jetzt ist schon wieder alles anders.
Draußen ist es dunkel, dabei sagt meine Uhr, dass eigentlich Nachmittag ist. Wir schreiben den 28. Oktober, ich wohne nicht mehr in Neukölln, sondern in einer wunderbar überdrehten Öko-Wg in Tempelhof. Irgendwie ist auch alles ein bisschen zu schnell für mich, das 2. Semester rast an mir vorbei und ich renne und hetze und versuche mich zu konzentrieren, aber irgendwie bin ich nur damit beschäftigt nicht zu stolpern und möglichst nicht in irgendeinen offenen Gulli zu fallen. Der Herbst ist trotzdem schön. Lang leben Tee und Kerzen!
