Donnerstag, März 29, 2007

houm iis wär jur haart iiss

Ich bin daheim. Oder so ähnlich. Jedenfalls in Coburg.

Aaaah, irgendwie ist alles so..... - ich bin nicht gestresst oder so (oder ein bisschen doch?), aber es ist so kompliziert und schwierig. Also wenn ich mich nicht bei euch melde, dann liegt das daran, dass

a) euer Handy nicht an ist (und ihr wisst, ich habs nicht mit Festnetznummern)

b) eure Nummer nicht existiert (??? Ellie?)

c) ich dauerunterwegs bin

d) irgendwer, nur nicht ich, schuld ist.

Also, ich würde schrecklich gerne morgen abend weggehen (Sonderbar? :)) und suche noch Gesellschaft dafür. Wer sich angesprochen fühlt (und noch nicht persönlich angesprochen wurde) darf sich gern mir anschließen. Ihr dürft mich natürlich auch so anrufen :) und wir können uns einfach so zum Quatschen verabreden. Und das Allerbeste ist: ihr dürft sogar Beides. Toll, wa?

Dienstag, März 27, 2007

And I think to myself...

... what a wonderful world. Dieser Blogeintrag ist meinem Opa gewidmet, weil das sein Lied ist. Für mich jedenfalls.

Ich will eigentlich gar nicht viel sagen. Ich hab auch nix zu sagen. Die Aufregung raubt mir sämtliche Worte und mein Kopf ist ein Wirrwarr (oooh, ich liebe dieses Wort!) aus dem nichts halbes und nicht ganzes rauskommt. Noch weniger als 24 Stunden und ich stehe auf dem Flughafen in Frankfurt. Yeah! Wehe ihr habt kein schönes Wetter! Im Moment fällt es mir nämlich wirklich schwer zu gehen, hab heute mein erstes Eis in diesem Jahr in der Sonne geschleckt. Auch die Aussicht meine Gruppe beinahe zwei Wochen nicht zu sehen, hat mich heute morgen etwas traurig gestimmt. Aaaber nein, ich freue mich so unglaublich alle daheim wieder zu sehen, dass nichts meine Vorfreude in diesem Augenblick trüben kann.

Saksamaa, ich kommeeeeee......!

Freitag, März 23, 2007

Frühlingsgefühle?

geräuschkulisse: This Suffering - Billy Talent

Aaaah, ich bin so hionväüqrmncssü...... wie ein kleines Kind. Wenn die Sonne mir ins Gesicht scheint, könnte ich schreien vor Freude und als ich gestern die ersten Schneeglöckchen dieses Jahres entdeckt habe, konnte ich nicht mehr auf hören zu lachen. Ich liebe den Frühling. Vielleicht ist es auch dass ich gerade ein bisschen mehr allein bin und so mehr Zeit für mich und zum Nachdenken habe oder dass ein faules Wochenende vor mir habe und nächste Woche Urlaub zu Hause mache... yeah! Oder auch, dass diese Woche einfach gut war. Gestern war ich mit meiner Gruppe in einer Ausstellung, wo wir selbst mit Farbe an die Wände des Ausstellungsraumes pinseln konnten (da musste ich ganz kurz an unseren Heizungskeller denken..), was total lustig und schön war. Und am Abend waren wir im Theater hier - das übrigens sehr gut ist - und haben uns "Krabat" angesehen. Sehr schön inszeniert, technisch und szenenbildmässig top, aber wenn ich das Buch nicht irgendwann davor einmal gelesen hätte, hätte ich vermutlich kein Wort verstanden. Tulle veskiiiiiiiisse, Krabat.... :)
Oh ja ja ja ja ja....

Dienstag, März 20, 2007

Kevade - Frühling

Wenn der Schnee im Tal und von den Hügeln taut.... dann wird es Frühling! Sogar hier im kalten Norden, wo auf den noch immer gefrorenen Seen stur die einsamen Eisfischer hocken und wir vorgestern noch durch Schnee gestapft sind, wird es doch merklich wärmer und vor allem... heller! Morgen ist hier nämlich nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch der Tag, an dem genau 12 Stunden Dunkelheit und 12 Stunden Licht sein werden. Yeah, here comes the summer sun...
Das Leben hier ist ein Auf und Ab und auch wenn es ganz schön fordert, mag ich dieses Dasein zwischen den Extremen. Es gibt soviel zu probieren, an die Grenzen gehen, Neuland erforschen, Altes wiederentdecken und neue Träume finden.

Nun gut. Ich habe ein sehr schönes Wochenende hinter mir. Väike-Maarja mit Alex. Neuschnee am Morgen, Musikmachen mit Michael (ehem. Vol.), Kochen, ganz viel Schokolade für ganz wenig Menschen (Gesche, Alex und ich) und dabei Willy Wonka schauen und äußerst verpeiltes Wandern durch Matsch und ohne Aussicht auf Erfolg bei der Suche nach einem gewissen Schloss (das doch verdammt noch mal irgendwo sein muss....!!!). Sonntag abend hatte ich Alex soweit überredet, dass sie mit mir nach Viljandi kam um mein Projekt zu besuchen, aber leider lag sie, da mit dem eigentlich-immer-krank-sein-Fluch belastet, auch an diesem nächsten Morgen flach und war also nur zum krank Sein nach Viljandi gekommen :P... War trotzdem sehr schön und lustig alles.




Hahaaaa, unser Essen... sehr kunstvoll!

















Der Weg ist.. äh.... irgendwo... aber nicht hier...










Moskva, Moskva, sinu hing on suur ja lai, sootan tihti külas häib, ahahahahaaaa

Dienstag, März 13, 2007

Matrosenherz

Es gibt schon immer viel zu Lachen bei mir auf der Arbeit. Erst heute wieder hab ich mich wieder nur wundern können, was die Leute so für Sachen drauf haben. Während der Kunststunde am Vormittag hat mir eine Frau (die mich ein klitzekleines bisschen an eine gewisse Heidi erinnert :)) erzählt, was sie alles auf Deutsch kann. Natukene (= ein kleines bisschen) Deutsch könne sie und fing gleich an, alles aus ihrem Repertoire runterzurattern. Guten Morgen, guten Abend, gute Nacht, danke, bitte, Matrosenherz... Matrosenherz?! Ich dachte erst ich hätte mich verhört. Was ist das denn bitte für ein megasinnvolles Wort?! Ich musste so lachen, dass mir die Tränen kamen. Warum weiss sie ausgerechnet sowas? Und die Frau daneben fügte strahlend hinzu "Guten Morgen ohne Sorgen!". Das reicht. So kann ich nicht arbeiten!

Dienstag, März 06, 2007

Und wenn dann der Kopf fällt, sag ich: Hoppla!

Aufbruchstimmung. Yeah, der Frühling kommt! Ich weiß, hier muss man vorsichtig sein mit voreiligen Gefühlen über die Wetterlage, aber alle sagen es und der Wetterbericht hat für das Ende der Woche 7°C vorausgesagt. PLUS! Jaja, ihr Deutschland-Menschen könnt mit euren fast schon Sommertemperaturen darüber nur müde lachen, aber für uns ist das sensationell. Und dabei war der Winter gar nicht so lang. Naja, für uns reichts.

Was ich so treibe im Moment? - Samstag und Sonntag letzten Wochenendes waren war ich mit Camille und einem Haufen Volunteers in einem Dorf in der Nähe von Tallinn, wo wir am Projekt von Ben, einem französischen Freiwilligen, teilnehmen durften, konnten, wollten. Samstagabend war in seiner (sehr, sehr schönen) Wohnung Party mit definitiv zuviel Alkohol und zu wenig Schlaf, als wir uns vor 9 am nächsten Morgen auf den Weg machten, sind wir immer noch geschwankt. Das Projekt war aber sehr nett und lustig, er arbeitet in einem Jugendcenter und hat mit den Kids dort ein Filmprojekt gestartet, bei dem wir auch agieren durften. Wir waren so fertig, aber es hat trotzdem viel Spass gemacht.

Seit Sonntag sind wir übrigens noch ein Freiwilliger mehr in Viljandi, Simon aus Deutschland joint nämlich die Andern in ihrem Projekt. Seit Montag liegt er allerdings mit Grippe im Bett. Jaja, die estnischen Temperaturen... Ich habe im Moment Besuch von Hannah, einer andern deutschen Freiwilligen hier, die gestern und heute mit mir in der Gruppe war. War sehr nett und lustig, heute haben wir aus Klorollen Flugzeuge mit Alien-Piloten-Köpfen :) darauf gebastelt. Übrigens bin ich auch wieder optimistischer, mir wird immer mehr klar, wieviel Glück ich mit meinem Leben hier habe, dass ich ein tolles Projekt, ein super Zimmer und ganz liebe Menschen um mich herum habe. Ah, und ich habe mich übrigens für Film entschieden. Ein bisschen mulmig ist mir schon noch, aber mein Entschluss steht und ich werde mich mal auf die Suche nach Praktika begeben, mal schau'n wohin es mich treibt.
Ah, und ich komme ganz wahrscheinlich eine Woche vom 28. März bis zum 4. April nach Coburg und ich hoffe sehr, dass viele von euch da sind. Ich freue mich unglaublich auf euch!

Und ein Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird entschwinden mit mir.