Samstag, Februar 10, 2007

Halbzeit

Alles Gute zum Fünfmonatigen, schrieb mir Alex heute. Das ist unglaublich. Fünf Monate bin ich schon hier und nur/noch fünf Monate bleiben mir. Genau heute vor fünf Monaten stand ich am Flughafen von Tallinn und die Sonne schien am strahlend blauen Himmel, genau wie heute.
Die Zeit rast und wir rasen mit ihr. Dass meine Schwester letzte Woche hier war, kommt mir wie eine Ewigkeit her vor und als wäre es nur eine Sekunde lang gewesen. Wie eine Sternschnuppe, die zu schnell ist, um sich etwas zu wünschen.
Gerade komme ich von meinem Midterm-Training mit schweren Gliedern (vom Snowboarden) und vollem Kopf (von schwer verdaulichen Denkanstößen) und fühle mich etwas betäubt. Irgendwie wird mir immer mehr klar, was ich nicht erreicht habe und was ich noch unbedingt tun will. Das ist einerseits sehr motivierend, andererseits auch sehr bedrückend und belastend. Aber gerade bin ich so müde und ko, dass ich das Gefühl habe, ich kann gar nix erreichen. - Nee, morgen is das aber sicher anders. Mir fehlen meine Freunde und mir fehlt meine Familie und die wissen das nicht mal richtig. Heute ist heute und morgen ist morgen. Stop grübeling!

3 Comments:

At 4:23 PM, Anonymous Anonym said...

Hallo Lauraliebes!

Keine Panik, 5 Monate sind doch ne lange Zeit, Du wirst doch bestimmt noch die Möglichkeit haben die Dinge zu tun, die Du Dir vorgenommen hast. Und wenn nicht, dann ist das doch auch nicht so tragisch, oder?
Ich vermiss Dich auf alle Fälle auch und es mag von Deiner Sicht aus seltsam klingen, aber mir geht es ähnlich. Mein erstes Semester ist vorbei, ich kann einen Schlußstrich ziehen, aber ich hab gleichzeitig weniger und mehr erreicht als ich wollte.
Wahrscheinlich ist das Leben einfach so. Ich schreib Dir die Tage mal ne längere Mail, ich hab schon so lang nix mehr von Dir gehört...
Ich Drück Dich!

 
At 4:23 PM, Anonymous Anonym said...

...öhm...

Das war ich...

 
At 5:39 PM, Anonymous Anonym said...

Loreli!
Vergiss nie:
Wir vermissen dich
auch ganz fürchterlich!

Würden gern mit dir lachen
und lustige Sachen machen.
Und hüpfen und springen
und Lieder singen.

Kommst du wieder her
freun wir uns sehr.
Bis dahin noch viel Spaß
und gib richtig Gas!

Von einem/einer anonymen Dichter/in,
der/die mit solchen total kreativen Spontanreimungen sicher mal den Literaturnobelpreis gewinnt ;-)

 

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