Montag, Februar 11, 2008

Finger weg von meiner Paranoia

Also es geschehen schon wirklich seltsame Dinge seit ich hier in Berlin lebe. Das mag zum einen daran liegen, dass Berlin eine Stadt der seltsamen Menschen und Querköpfe ist, zum anderen, dass ich schräge Menschen anzuziehen scheine. Oder sie mich?

Aber hey, diesmal.. Ok.

Habe offensichtlich von rechter Wandseite neue Nachbarn bekommen. Seltsame neue Nachbarn. Ich möchte ja jetzt keine falsche Vermutungen anstellen, aber es kommt mir doch ein bisschen eigenartig vor. Dass mit den neuen Nachbarn habe ich nämlich erst vor ungefär zwei Stunden festgestellt, als eine Stimme plötzlich anfing im Militärton loszuschnarren und bis jetzt nicht aufgehört hat. Gekoppelt waren diese Sprechparolen an ein dazu rythmisches auf-den-Boden-trommeln bzw. eigenen-Körper-umwälzen. - Ich meine, hallo..?! Was geht denn bitte da ab? United Sektentreffen of Neukölln? El-Kaida-Untertruppe in meiner Nachbarwohnung?

Gerade habe ich ein Ohr an die Wand gelegt, aber die Ergebnisse waren sowohl ungenügend als auch eher beunruhigend.. Klang in etwa wie ein Sprechgesang aus "fürr alle anderen, fürrr einen Körper", könnte aber auch "syrü kalarala, rüsy kölö ke" heißen. Was für mich heisst: lauf, Laura, lauf so lange du noch kannst..

3 Comments:

At 10:07 AM, Anonymous Anonym said...

Oh bitte! Halt uns auf dem Laufenden, wenn Du genaueres erfährst! ;-)

Lieben Gruß,
Lena

 
At 1:15 PM, Anonymous Anonym said...

Hu, das klingt spannend! Run, Jack, run!
Oder auch: you run as fast as you can run but strange people come tumbling after!

 
At 3:47 AM, Blogger Chris said...

*schmunzel*
naja, siehs mal so; da wo du jetzt wohnst bist auf jeden fall in sicherheit, ich hab noch nie was von terroristen gehört, die ihre eigene wohnung in die luft jagen...
natürlich könnte das passieren, wenn sie unfähig sind, aber bei den vielen terrorcamps... *lach*

 

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