Samstag, Juni 16, 2007

Von Tagen, die nicht enden

Heute Nacht ist die Sonne nicht untergegangen. Das heisst doch schon, aber dunkel wurde der Himmel trotzdem nicht. Die Nächte sind jetzt so hell, dass man keine Mühe hat das Gesicht des Anderen in der lichten Dämmerung zu erkennen. Es ist ein ganz seltsames Leuchten, das den nebelüberzogenen Viljandisee in ein blau-weißes Licht taucht und sich über die auferhitzte Partyatmosphäre des Bungalows am Strand ergiesst...
Wenn wir jetzt an den Wochenenden ins Bett gehen ist es schon lange wieder richtig hell. Anscheinend werden jetzt unsere überflüssigen Schlafreserven aus dem dunklen Winter aufgebraucht und dafür jetzt einfach weniger geschlafen.

Meine letzte Arbeitswoche. Ich verdränge den Gedanken an Freitag und stöhne nichtsdestotrotz, wenn ich, wie heute, den ganzen Tag alleine mit meiner Gruppe bin. Das kann nämlich trotz hohem Spassfaktor und sich-wie-der-Boss-fühlen ganz schön anstrengend sein. Wir haben aus Salzteig Türschilder gemacht und heute bemalt, das war sehr schön. Und ich habe es geschafft Danek, den größten Träumer der Gruppe, dazu zu bringen, dass er die Hälfte der Damesteine schwarz anmalt.

Das einzige, worauf ich mich freue, wenn ich ab nächsten Montag 1 1/2 Monate Ferien habe, ist das Ausschlafen. Muss ja nicht bis 11 Uhr sein, aber 8 ist mittlerweile Folter geworden.. Bin ich verwöhnt..? Heute morgen war's besonders grausam, als Kathi, ihres Zeichens Freiwillige in Tapa, und ich von einem anonymen Ruhestörer aus Väike-Maarja brutal aus dem Schlaf gerissen worden. Und ein Morgen steht mir noch bevor.. Abi*....

* estn.: Hilfe (vorzustellen als Körperformation der Geschwestern Brachmann... muhaha...)

1 Comments:

At 11:41 PM, Anonymous Anonym said...

Ich weiß gar nicht wen du da als Ruhestörer meinst, ich hab mich nur über die tanzenden Glöckchen auf meinem Handy gefreut...
Xalex, die Erinnerungsfee

 

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